Street Photography in Lissabon
Was mich an Lissabon angezogen hat
In Lissabon waren es für mich nicht einzelne Sehenswürdigkeiten, die mich fotografisch besonders interessiert haben. Es war die Mischung aus engen Gassen, Farbe, Festen und dem Gefühl, dass hinter jeder Ecke schon wieder eine kleine Szene wartet. Genau solche Städte ziehen mich mit Kamera sofort an.
Für mich funktioniert Reisefotografie immer dann am besten, wenn sie nah an dem bleibt, wie sich ein Ort wirklich anfühlt.
Kleine Szenen aus dem Alltag
Mich interessieren dabei meist nicht die großen Postkartenmomente, sondern eher die kleinen Szenen aus dem Alltag. Menschen, die durch warmes Licht gehen, Gespräche am Rand eines Platzes, Girlanden von einem Fest oder ein kurzer Blick in einer belebten Straße.
Genau diese Momente bleiben mir oft stärker im Kopf als die offensichtlichen Motive.
Bildsprache, Look und Stimmung
Die Bildsprache dieser Serie ist warm, lebendig und stark von solchen kleinen Alltagsmomenten geprägt. Ich mag es, wenn eine Stadt auf Bildern lebendig wirkt, ohne laut zu werden. Lissabon hat das mit seinen Farben, seiner Dichte und dem Rhythmus der Straßen fast von selbst mitgebracht.
Für mich geht es dabei weniger um vollständige Dokumentation als um das Festhalten einer bestimmten Atmosphäre.
Warum ich so immer wieder fotografiere
Reise- und Street Photography sind für mich ein wichtiger Teil davon, warum ich die Kamera auch ohne Auftrag ständig dabeihabe. Dieses Beobachten schärft den Blick für Menschen, Timing und Licht. Und auch wenn es nur ganz subtil ist, nehme ich genau diese Art des Sehens später wieder in meine Eventfotografie und meine Portraitfotografie mit.
Lissabon war für mich einer dieser Orte, die mich genau daran wieder erinnert haben.



















