Wie läuft ein Sedcard-Shooting draußen ab?
Was eine Sedcard eigentlich leisten soll
Eine Sedcard soll nicht nur zeigen, dass du gut auf Fotos aussiehst. Sie soll zeigen, wie vielseitig du wirken kannst. Für Agenturen, Castings oder Aufträge ist genau das oft entscheidend: verschiedene Looks, verschiedene Stimmungen, aber trotzdem ein klarer roter Faden.
Gerade deshalb mag ich Outdoor-Sedcard-Shootings so gern. In relativ kurzer Zeit kann man mehrere Bildwelten schaffen, ohne dass die Serie auseinanderfällt. Die Umgebung hilft dabei enorm.
Warum draußen so gut funktioniert
Draußen bringt jede Location automatisch Charakter mit. Eine ruhige Wand, eine Straße mit Tiefe, etwas Grün oder klare Architektur verändern sofort die Wirkung. Die Bilder fühlen sich dadurch oft lebendiger an als in einem sehr statischen Setup.
In Wien ist das besonders praktisch, weil viele unterschiedliche Looks nah beieinander liegen. Man kann sich durch die Stadt bewegen und bekommt Abwechslung, ohne dass der ganze Tag nur aus Ortswechseln besteht.
Wie ich Locations in Wien auswähle
Ich suche nicht nach dem einen spektakulären Spot. Ich suche eher nach einer Kombination: ein ruhiger Ort, eine klare Struktur, offener Schatten, vielleicht noch eine Ecke mit schönem Abendlicht. So bekommt das Shooting Rhythmus.
Vorab sprechen wir darüber, wofür du die Sedcard brauchst. Soll sie klassisch wirken, modeorientierter, zugänglich oder markanter? Erst dann lässt sich sinnvoll entscheiden, welche Orte wirklich passen.
Licht, Posing und meine Rolle im Shooting
Während des Shootings arbeite ich hauptsächlich mit dem vorhandenen Licht. Wenn nötig, nehme ich einen Reflektor oder einen kleinen Blitz dazu. Aber nur dann, wenn das Bild dadurch klarer wird und nicht künstlicher.
Wichtiger ist für mich, dass Bewegung und Ausdruck natürlich bleiben. Ich leite dich mit kleinen, einfachen Impulsen. Oft machen minimale Veränderungen in Haltung, Blickrichtung oder Tempo schon den Unterschied zwischen okay und richtig gut.
Was du mitbringen solltest
Für eine gute Outdoor-Sedcard braucht es nicht zehn Outfits. Viel hilfreicher sind ein paar bewusst unterschiedliche Kombinationen. Zum Beispiel etwas reduziert und clean, etwas markanter und vielleicht noch ein weicherer, persönlicherer Look.
Auch Styling und Make-up hängen davon ab, wofür du die Bilder brauchst. Manchmal ist ganz natürlich genau richtig, manchmal darf es definierter sein. Entscheidend ist, dass der Look zur Richtung der Serie passt.
Was am Ende entstehen soll
Am Ende sollte eine Serie stehen, die zusammengehört, aber nicht repetitiv wirkt. Unterschiedliche Bildausschnitte, unterschiedliche Stimmungen, verschiedene Facetten. Genau das macht eine Sedcard brauchbar.
Wenn du gerade neue Bilder planst, schau dir gern mein Portrait-Portfolio an oder schreib mir direkt. Dann können wir gemeinsam klären, was deine Sedcard zeigen soll und welche Orte in Wien dafür am besten funktionieren.

















