Unterwegs in den Alpen
Warum ich immer wieder in die Berge gehe
Die Alpen sind für mich einer dieser Orte, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Nicht nur wegen der Landschaft, sondern auch wegen des Wanderns selbst. Wenn man stundenlang unterwegs ist, verändert sich der Blick. Die Kamera ist fast automatisch dabei, aber eigentlich geht es zuerst darum, draußen zu sein und in Bewegung zu bleiben.
Vielleicht fühlen sich diese Bilder genau deshalb anders an als Auftragsarbeiten. Sie sind stärker mit dem Unterwegssein selbst verbunden.
Was ich dort suche
In den Bergen zieht es mich vor allem zu Ruhe, Weite und einer bestimmten Form von Einsamkeit. Nicht im negativen Sinn, sondern als Gefühl, dass Raum entsteht und alles kurz einfacher wird. Genau das versuche ich in den Bildern festzuhalten.
Die Alpen können natürlich gewaltig und dramatisch wirken, aber ich mag sie oft dann am meisten, wenn sie still sind.
Bildsprache, Look und Stimmung
Die Bildsprache dieser Serie ist ruhig, offen und reduziert. Weite Flächen, stille Wege und viel Luft im Bild sind mir hier wichtiger als Spektakel. Ich mag Bilder, die nicht drängen, sondern eher dazu einladen, ein bisschen länger zu schauen.
Vielleicht passen Wandern und Fotografieren auch genau deshalb für mich so gut zusammen.
Was davon bleiben soll
Am schönsten ist es für mich, wenn solche Bilder Lust machen, selbst loszuziehen. Nicht unbedingt weit weg oder besonders hoch, sondern einfach mit diesem Gefühl von Offenheit und Neugier. Genau das ist für mich eine der schönsten Seiten von Reise- und Landschaftsfotografie.








